Studierende in Brüssel

Brüssel – vier Tage auf den Spuren der Europäischen Union

Am 13. Mai ging es für 40 Studierende der Hochschule gemeinsam mit ihren Begleitpersonen Klaus Karpf, Veronika Hager, Stefanie Wagner und Sarah Eichinger in die belgische Hauptstadt. Auf dem Programm stand nicht nur ein spannender Exkurs in die wichtigsten Institutionen der Europäischen Union, der 4-tägige Städtetrip wurde darüber hinaus mit kulinarischen sowie architektonischen Eindrücken aus der flämisch-französischen Stadt abgerundet.

Brüssel ist neben der Hauptstadt Belgiens auch Dreh- und Angelpunkt für eine Vielzahl von internationalen Organisationen, die Europäische Kommission, das Europäische Parlament sowie der Rat der Europäischen Union finden im Brüsseler EU-Viertel ihren Hauptsitz. Am ersten Tag waren wir zu Gast in der Europäischen Kommission und erlangten durch zwei Fachvorträge nicht nur fundiertes Wissen zur allgemeinen Funktion des zentralen Verwaltungsorgans der EU, sondern auch spannende Einblicke in die österreichische Landwirtschaut aus europäischer Sicht. Im Europaparlament erhielten wir durch EU-Abgeordneten Herrn Mandl nähere Informationen über den Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Abgerundet wurde unser europäisches Programm durch einen Besuch der Ständigen Vertretung Österreichs, wo Botschaftsrätin Mag.a Dondi über Funktion und Aufgaben der Ständigen Vertretung sowie über letzte Vorkehrungen zum EU-Ratsvorsitz Österreichs berichtete.

Ein weiterer Höhepunkt stellte der Besuch einer biologischen Austernfarm in Holland dar. Der Reisebus brachte uns zu einer kleinen, abgelegenen Fischerortschaft, wo wir im Zuge eines geführten Rundganges alles rund um Austern, deren Lebensweise und Produktion in Erfahrung brachten. Die anschließende Verkostung von frisch gefischten Austern wurde zwar nicht von allen Reisenden gleichermaßen geschätzt, stellte jedoch einen gelungenen Abschluss einer sehr informativen Führung dar. Neben Austern in Holland hatte aber auch Brüssel eine Vielzahl kulinarischer Spezialitäten zu bieten. Belgische Waffeln, Pommes frites mit Miesmuscheln, Belgische Schokolade und Pralinen und über 500 Biersorten warteten darauf verkostet zu werden.

Zu guter Letzt soll auch noch die belgische Architektur erwähnt werden, welche uns beim Flanieren durch kleine, einladende Gässchen staunen ließ: ganze Viertel erbaut im eleganten Jugendstil, der Grand Place im Zentrum der Stadt mit einem beeindruckendem Mix aus italienischem Barock und flämischen Dekor und der mittelalterliche Stadtkern in Brügge, welcher mittlerweile zum UNESCO Weltkulturerbe zählt – jede noch so verwinkelte Ecke und Gasse hält eine neue Augenweide bereit.

Wir bedanken uns für die Möglichkeit, so tiefe Einblicke in die Europäische Union erhalten zu haben und denken mit Freuden an diesen spannenden und aufschlussreichen Städtetrip zurück.

 

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