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Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik
Wien, 1. Dezember 2011
PRESSEMITTEILUNG
Green Care-Initiativen in Österreich gründen Interessenplattform Angebot soll fest verankert werden – Konzeption eines entsprechenden Berufsbildes
"Gemeinsam mehr erreichen", lautet ein gängiger Spruch, den sich die Landwirtschaftskammer Wien, die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, das LFZ Schönbrunn, das Österreichische Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL) und die Bundesanstalt für Bergbauernfragen zu Herzen genommen haben. Allen gemeinsam ist, dass sie Projekte anbieten, die dem physischen und psychischen Wohlbefinden von Menschen zuträglich sind. Und dazu bedienen sich alle der Natur und ihrer Möglichkeiten. Also haben sich diese Initiativen nun zur "Interessenplattform Green Care" zusammengeschlossen, um voneinander zu lernen und ihre Angebote abzustimmen und zu optimieren.
Die Interessenplattform sieht sich als eine strategische Kooperation. Ihre Schwerpunkte zielen auf Vernetzungsarbeit, den regelmäßigen Informationsaustausch, die strategische Positionierung des Themas Green Care, die gemeinsame Interessenvertretung bei Stakeholdern und Kooperationspartnern, die Konzeption eines entsprechenden Berufsbildes sowie die Erstellung von gemeinsamen Aus- /Weiterbildungsinhalten und -angeboten. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt Green Care erfolgreich in Österreich zu verankern. Sei es bei den Klienten/innen (Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit Burn-out, mit Behinderung...), bei den Trägern beziehungsweise Kooperationspartnern, den Stakeholdern (Ministerien, Krankenkassen, Spitäler, Behörden...) und letztendlich in der gesamten Bevölkerung", so die beiden Initiatoren, Robert Fitzthum, Direktor der LK Wien, und Thomas Haase, Rektor der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.
Green Care steht für eine Vielzahl von Initiativen mit unterschiedlichen Zielen, Zielgruppen und Methoden. Allesamt bedienen sie sich der Natur als Arbeitsinstrument und versuchen mit Mitteln der Natur und im Einklang mit dieser das soziale, physische und psychische Wohlbefinden von Menschen zu unterstützen und zu fördern. Dabei werden die Bereiche Gesundheitsvorsorge, Medizin, Therapie, Arbeit und Pädagogik mit Landwirtschaft, Gärtnerei, Naturschutz und Tierhaltung verbunden. Green Care ist international bereits in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Schweiz, England, Norwegen, Schweden und anderen Staaten erfolgreich. Die wichtigsten heimischen Anbieter sind nun vernetzt. Weitere Infos unter www.greencare-wien.at bzw. www.greencare.at
Kontakt bei Rückfragen zum Thema: Landwirtschaftskammer Wien, Nicole Prop BA Econ, Tel. 01/5879528-28,
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Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, Dr. Thomas Haase, Tel. 01/ 877 22 66-10,
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Kontakt Pressestelle: Kammerdirektor Ing. Robert Fitzthum, Tel. 01/587 95 28-26, Fax 01/587 95 28-21, direktion@lk-wien

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