„Gartentherapie“ von UNESCO als UN-Dekaden-Projekt ausgezeichnet
Hochschule mit dem Umweltzeichen zertifiziert
Innerhalb einer Woche wurde die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik gleich zwei Mal ausgezeichnet: „Am 7. Juni erfolgte die Prämierung des Hochschulinitiative „Gartentherapie“ durch die Österreichische UNESCO-Kommission als Dekaden-Projekt ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘“, betonte Rektor Dr. Thomas Haase, Initiator der Gartentherapie. Die zweite Auszeichnung fand am 7. Juni in Wien statt: Umweltminister DI Niki Berlakovich und Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied überreichte an das Umweltteam der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik das Umweltzeichen. „Das Österreichische Umweltzeichen hat von den jüngsten Schülerinnen und Schülern bis hin zu unseren zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern eine wichtige Vorbildwirkung. Wir müssen so breit wie möglich umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln vermitteln, um aktive Generationen zu erziehen, für die Umwelt- und Klimaschutz selbstverständlich ist", betonte Umweltminister Niki Berlakovich. „Die staatliche Auszeichnung erhielten wir für das besondere Engagement für Umweltbildung, umweltorientiertes Handeln und die Förderung eines sozialen Studienklimas“, erklärte Vizerektorin Mag. Christine Wogowitsch. „Wir sind damit die erste Pädagogische Hochschule die mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert wurde“, freut sich Vizerektorin Wogowitsch.
„Gartentherapie“: ein nachhaltiges UN-Dekaden-Projekt Seit 2005 führt die Wiener Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik die „Gartentherapiewerkstatt“ durch, wobei rund 50 StudentInnen und über 35 ReferentInnen aktiv beteiligt sind. 2006 startete der Universitätslehrgang „Gartentherapie“ und letztes Jahr konnten die ersten akademischen ExpertInnen der Gartentherapie graduiert werden. Die Initiative der Gartentherapie wird in Zusammenarbeit mit dem Geriatriezentrum am Wienerwald, der Donauuniversität Krems und der Österreichischen Gartenbaugesellschaft durchgeführt. „Neben der Erfahrung von ökologischen Zusammenhängen, möchte die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik mit der Gartentherapie gruppendynamische Prozesse fördern“, erklärte Rektor Dr. Thomas Haase. „Durch die gemeinsame Arbeit soll sowohl der Umgang mit verschiedenen Kulturen, als auch der Kontakt zu PatientInnen, die an diversen Krankheitsbildern leiden, in den Alltag der TeilnehmerInnen integriert werden“, so Rektor Dr. Haase. Darüber hinaus vermittelt das Projekt Ressourcen schonendes und naturnahes Verhalten. Eine wichtige Vorgabe der UNESCO-Kommission ist, dass die österreichischen Dekaden-Projekte vor Ort die Bildung für nachhaltige Entwicklung umsetzen. Die Auszeichnung wurde durch die Österreichische UNESCO-Kommission in Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft vergeben. Erklärtes Ziel ist, die Beteiligung an der UN-Dekade in Österreich und die vielfältigen Zugänge der Umsetzung transparent zu machen. Von zentraler Bedeutung ist die gemeinsame Umsetzung der drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Weitere Informationen: www.unesco.at/bildung/nachhaltigkeit.htm Umweltzeichen: zertifizierte Nachhaltigkeit
„Die staatliche Auszeichnung erhielten wir für das besonderes Engagement für Umweltbildung, umweltorientiertes Handeln und die Förderung eines sozialen Lehr- sowie Lernklimas“, sagte Vizerektorin Mag. Christine Wogowitsch. Für die Zertifizierung der Hochschule mit dem Umweltzeichen war das Umweltteam verantwortlich, das auf folgenden Personen besteht: Vizerektorin Mag. Christine Wogowitsch, Mag. Katharina Salzmann-Schojer, Claudia Pitschek B.A., Dr. Mag. Birgit Karre, Johanna Weiss und Studierende der Wahlfachgruppe "Umweltzertifizierung in Bildungsinstitutionen". Das Umweltzeichen im Bildungsbereich zertifiziert Institutionen, die für einen zeitgemäßen bildungspolitischen Auftrag stehen. Bildungseinrichtungen, die das Umweltzeichen erlangen wollen, müssen hohe Anforderungen erfüllen, die von unabhängigen Prüfern streng kontrolliert werden. Geprüft werden u. a. Energie-, Wasser- und Umweltmanagement, die Qualität der Ernährung, die Abfallvermeidung und -trennung, die Reinigung und die Umweltbildung. Das Österreichische Umweltzeichen für Schulen und Bildungseinrichtungen gibt es seit 2002. Es wird jeweils für einen Zeitraum von vier Jahren von Umweltministerium und Bildungsministerium gemeinsam vergeben. Bereits 80 Schulen und Bildungseinrichtungen wurden mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert. Weitere Informationen: www.umweltzeichen.at
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